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So briefen Sie einen Content-Agenten
Agenten brauchen keine cleveren Prompts. Sie brauchen ein Briefing, so wie Sie es einem guten Freelancer geben würden. Ein kurzes, konkretes Briefing bringt einen besseren ersten Entwurf als ein langes, vages.
Fünf Dinge, die hineingehören#
- Das Ergebnis. Was soll am Ende da sein? “Ein 60-Sekunden-Erklärvideo” funktioniert. “Irgendwas zu unserem Launch” nicht.
- Die Zielgruppe. Für wen ist es, und was weiß diese Gruppe schon?
- Das Material. Links, Dateien, Notizen, Aufnahmen. Agenten arbeiten mit Ihren Fakten, also geben Sie ihnen Ihre Fakten.
- Die Rahmenbedingungen. Länge, Sprachen, Formate, Termin und alles, was vermieden werden soll.
- Die Freigabepunkte. Wo möchten Sie freigeben, bevor die Agenten weitermachen? Zum Beispiel nach dem Skript oder nach dem Storyboard.
Drei Dinge, die Sie weglassen können#
- Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Der leitende Agent plant die Schritte. Nennen Sie das Ziel, nicht den Weg.
- Prompt-Tricks. Rollenspiele und Zauberwörter braucht es nicht. Klare Sprache funktioniert am besten.
- Ihr komplettes Markenhandbuch. Hinterlegen Sie Ton, Begriffe, Farben und Schriften einmal in Ihrem Markenprofil. Jeder Agent liest es bei jedem Auftrag.
Ein Briefing zum Kopieren#
Ergebnis:
Zielgruppe:
Material:
Rahmen:
Freigabe vor:
Beispiel#
- Ergebnis: Ein 90-sekündiges Animationsvideo, das unsere neuen Rechnungsfreigaben erklärt.
- Zielgruppe: Finanzteams in mittelgroßen Unternehmen, nicht technisch.
- Material: Release Notes und Hilfeartikel (verlinkt).
- Rahmen: Deutsch und Englisch. Keine Preise. Fertig bis Freitag.
- Freigabe vor: Skript und Storyboard.
Nach dem ersten Durchlauf#
Kommentieren Sie den Entwurf wie bei einem Kollegen: “kürzerer Einstieg”, “diese Aussage braucht eine Quelle”, “bitte das blaue Logo”. Die Agenten setzen die Änderungen um und merken sich Ihre Vorlieben fürs nächste Mal.
Bereit zum Ausprobieren? Testen Sie es im Content-Plugin.